Etosha Nationalpark in Namibia: Als Selbstfahrer auf Safari!

Die Anzahl der Tiere im Etosha ist außergewöhnlich. Ein guter Grund, um in den Nationalpark zu kommen.

Der Etosha Nationalpark ist Namibias beliebtester Park für Tierbeobachtungen und bekannt für die riesige weiße Etosha-Pfanne. Während der Trockenzeit versammeln sich unzählige Tiere an den letzten Wasserlöchern. Darunter sind viele Raubtiere und große Säugetier-Arten wie Elefanten, Giraffen und Nashörner. Die beleuchteten Wasserlöcher vom Etosha sind eine einzigartige Gelegenheit, Tiere auch nachts zu beobachten. Wenn du jetzt Lust auf den Etosha Nationalpark bekommen hast, dann komm mit. Wir zeigen dir alles, was du als Selbstfahrer wissen musst.

Wo liegt der Etosha Nationalpark?

Der tierreiche Nationalpark liegt im nördlichen Teil von Namibia und ist der Höhepunkt von vielen Rundreisen. Der Etosha ist außerdem für Selbstfahrer sehr gut zu erreichen, denn er liegt ca. 430 km von Windhoek entfernt. Für die direkte Fahrstrecke von Namibias Hauptstadt solltest du ungefähr 4 Stunden Fahrzeit einplanen.

Das benachbarte Angola liegt noch ungefähr 120 km weiter nördlich. Die Stadt Rundu, welche sich als Zwischenstopp auf der Weiterreise in den Caprivi-Streifen anbietet, ist vom Etosha Nationalpark 430 km entfernt.

Etosha Nationalpark Karte

Etosha Nationalpark Reisezeit

Vereinfacht gesagt, gibt es im Etosha Nationalpark zwei Reisezeiten. Diese sind die Trocken- und Regenzeit. Im Etosha Nationalpark ist die beste Reisezeit für Tierbeobachtungen die Trockenzeit. Im Folgenden kannst du dir einen Eindruck zu den Reisezeiten machen.

Wetter im Etosha Nationalpark zur Trockenzeit

Die Temperaturen zur Trockenzeit sind von Mai bis Oktober angenehm warm. Allerdings kann es im Etosha Nationalpark zu dieser Reisezeit nachts recht kalt werden. Da die Temperaturen nachts bis auf 5 Grad fallen können, solltest dir auf jeden Fall ein paar warme Kleidungsstücke mitnehmen. In unserer Namibia Packliste fürs Camping findest du alles an was du denken solltest. Tagsüber wird das Wetter im Etosha mit 25 bis 30 Grad angenehm warm. Im Oktober kündigt sich dann langsam der Sommer an und es kann mit 35 Grad schon heißer werden. 

Straßen

Die Straßen im Etosha sind allesamt aus Schotter und während der Trockenzeit sehr gut befahrbar. 

Tierbeobachtung

Neben den angenehmen Temperaturen und den guten Straßenverhältnissen, hat die Trockenzeit aber noch einen weiteren Vorteil. Diese Zeit ist nämlich ideal, um Tiere zu beobachten. Die Vegetation wird von Mai bis Oktober mit jedem Monat karger und so ist es einfacher Tiere im Busch zu entdecken. Außerdem trocknet die Landschaft immer weiter aus, so dass die Tiere auf die letzten Wasserlöcher im Park angewiesen sind. An diesen Wasserlöchern kannst du zur Trockenzeit sehr gut Tiere beobachten. 

Wetter zur Regenzeit im Etosha Nationalpark

Die Regenzeit fällt zwischen die Monate November bis April. In dieser Zeit können die Temperaturen sehr heiß werden. Tagsüber solltest du mit Temperaturen von 25 bis 35 Grad rechnen. Das Quecksilber kann aber auch die 40 Grad Marke knacken. Die Nächte sind dafür im Gegensatz zur Trockenzeit angenehm. Wenn du als Selbstfahrer mit Toyota Hilux und Dachzelt unterwegs bist, solltest du auf jeden Fall bedenken, dass es zu dieser Jahreszeit auch regnen und gewittern kann.

Straßen

Da es im Etosha nur Schotterpisten gibt, können die nach einem Regenfall etwas matschig sein. Auch wenn sich dann in den Senken Pfützen bilden, sind die Wege in der Regel trotzdem gut befahrbar.

Tierbeobachtung

In der Regenzeit ist die Vegetation im Etosha viel grüner als in der Trockenzeit. Für das Auge sieht das sehr schön aus, allerdings sind Tiere dann nicht so leicht im Busch zu erkennen. Da sich überall Pfützen bilden aus denen die Tiere trinken können, konzentrieren sich weniger Tiere an den Wasserlöchern im Park. Und während der Regenzeit wirkt es manchmal so, als wenn die Elefanten aus dem Park verschwunden sind. 

Unser Tipp für dich: Elefanten ziehen in der Regenzeit meist in Richtung Norden und sind häufig nördlich von Namutoni zu beobachten.

Für Vogelbeobachtungen ist in Namibia die Regenzeit übrigens eine ideale Reisezeit, denn es kommen zu den zahlreichen Vogelarten noch Zugvögel hinzu. 

Etosha Nationalpark Tiere

In Namibia sind Nationalparks besonders für Selbstfahrer sehr gut geeignet, um auf Safari zu gehen. Aufgrund der hohen Dichte kannst du im Etosha Nationalpark Tiere besonders gut beobachten. Der Park ist sogar der tierreichste Nationalpark in Namibia. Es wurden im Park 114 Säugetierarten, 407 Vogelarten, 110 Reptilien und 16 Amphibien gezählt. 

Größere Säugetiere

Ein besonderes Highlight sind die Elefanten von Etosha. Sie kommen im Park sehr zahlreich vor und können oft an den Wasserlöchern beim Trinken beobachtet werden. Genauso wie Giraffen, die ebenfalls sehr zahlreich im Nationalpark vertreten sind. 

Im Etosha Nationalpark gibt es auch Tiere die stark bedroht sind, dazu zählen beispielsweise Nashörner. Im Park kannst du auf Breit- und Spitzmaulnashörner treffen. Besonders die seltenen Spitzmaulnashörner sind nach starker Wilderei wieder häufiger im Park anzutreffen. Zum Schutz der Nashörner wird von der Parkverwaltung jedoch keine genaue Zahl bekannt gegeben.

Raubtiere

Raubtiere sind besonders zur Dämmerung, im Etosha zu beobachten. Löwen sind zwar im ganzen Park verbreitet, allerdings sehr gut getarnt. Besonders an schattigen Plätzen in der Savanne, solltest du genau hinsehen. Leoparden und Geparden sind vorsichtige Raubtiere. Es gehört viel Glück dazu, um eines dieser tollen Tiere zu entdecken. Im Etosha kommen außerdem Tüpfelhyänen und sogar Schabrackenhyänen vor. Schakale kommen sehr häufig vor und sind während der Regenzeit manchmal dabei zu beobachten, wie sie um die Jungtiere der Springböcke herum schleichen.

Steppentiere und Antilopen

Es gibt außerdem große Herden von Gnu, Zebra, Springbock und Oryx, welche man oft zusammen beim Trinken sieht. Zu den weiteren Antilopen die im Etosha leben, gehören Kudu, Hartebeest, Eland, Klippspringer, Pferde– und Rappenantilope. Am häufigsten kommen allerdings Springböcke vor. Etosha hat zwei Antilopen-Arten, die fast ausschließlich in Namibia vorkommen – Damara-Dikdik und Schwarznasenimpala. Wie der Name schon verrät, kannst du dieses Impala am schwarzen Streifen im Gesicht erkennen. 

Auch bei den Zebras hat der Etosha eine Besonderheit zu bieten. Du kannst dort nämlich zwei verschiedene Zebra-Arten entdecken. Neben dem weit verbreiteten Steppenzebra kommt außerdem das Hartmann-Bergzebra vor. Das Bergzebra bevorzugt hauptsächlich felsige Regionen und ist anhand der fehlenden Bauchstreifen vom Steppenzebra zu unterscheiden. 

In Namibia gibt es ein Forschungsprojekt zum Bergzebra. Im Rahmen dieses Projekts wird versucht, so viele Tiere im Etosha Nationalpark wie möglich zu identifizieren. Solltest du also ein Bergzebra während deiner Namibia Reise fotografieren, dann kannst du es den Forschern zusenden. Auf Namibialiebe erfährst du wie das funktioniert und wie spannend es ist, mehr über das selbst fotografierte Tier zu erfahren. 

Kleinere Säugetiere

Im Etosha lebt eine Vielzahl von kleineren Säugetieren. Warzenschweine sind wie überall in Namibia allgegenwärtig. Auch Fuchs-, Zwerg- und Zebramangusten kommen im Park vor. Diese kleinen Tiere zu beobachten, bringt besonders viel Spaß. Besonders in den Camps kannst du ihnen begegnen. Kapfuchs, Honigdachs und Stachelschwein sind nachtaktiv, weshalb du zur Dämmerung die besten Chancen hast, eines dieser Tiere zu entdecken. Im ganzen Park kannst du zudem auf Erdhörnchen treffen. 

Vögel

Vögel sind im Etosha Nationalpark sehr zahlreich. Einige Arten sind aber nicht immer anwesend, denn ca. ein Drittel der verzeichneten Vögel sind Zugvögel und kommen nur in der Regenzeit zwischen November bis April vor.

Die Etosha-Pfanne steht während der Regenzeit zum Teil unter Wasser und lockt etliche Flamingos an. Für die Vögel ist die Pfanne ein wichtiges Brutgebiet. Wir konnten dort schon selbst zahlreiche Flamingos sehen. Übrigens kannst du in Walvis Bay Flamingos ebenfalls sehr gut beobachten.

Im Etosha Nationalpark gibt es außerdem viele Raubvögel, darunter Falken, Geier und Adler. Denke daran, ein Fernglas für Vogelbeobachtungen mitzunehmen.

Gibt es die Big Five im Etosha?

Vielleicht fragst du dich auch: Gibt es im Etosha Nationalpark die Big Five?

Die Antwort lautet: Nein. Es sind vier der Big Five im Etosha anwesend – lediglich der Büffel fehlt. Im Park kommen auch keine Krokodile, Flusspferde und Affen vor. 

Etosha Nationalpark beste Wasserlöcher

Im Etosha Nationalpark sind die Wasserlöcher für die Tiere von großer Bedeutung. Denn es gibt im Park keine fließenden Gewässer und umso weiter die Trockenzeit voranschreitet, desto mehr Wasserstellen trocknen aus. 

Besonders während der Trockenzeit kommen die Tiere an die Wasserlöcher, um dort zu trinken oder zu baden. Hier findest du die fünf besten Wasserlöcher von Etosha.

Okaukuejo

Das Wasserloch beim Okaukuejo Camp ist eines der besten von Etosha. Meist kannst du hier den ganzen Tag über verschiedene Tiere beobachten. Bekannt ist das Okaukuejo Wasserloch aber vor allem für Nashörner und zahlreiche Elefanten die zum Trinken kommen. 

Moringa

Das Wasserloch vom Halali Camp ist schön angelegt und nachts beleuchtet. Es bietet daher die einmalige Chance, scheue und nachtaktive Tiere zu beobachten. Neben Elefanten, Hyänen und Löwen lassen sich hier auch Leoarden blicken. Die Sitzmöglichkeiten von denen du die Tiere beobachten kannst, befinden sich auf Felsen, so dass man eine etwas erhöhte Lage hat. 

Goas

Dieses Wasserloch bietet ausgezeichnete Fotomöglichkeiten, da du von zwei Seiten an das Wasserloch heranfahren kannst. So hast du morgens und abends gutes Licht zum Fotografieren. Zu diesem Wasserloch kommen oft viele Steppentiere aber auch große Herden von Elefanten. Mit Glück lassen sich aber auch Löwen, Hyänen und Leoparden am späten Nachmittag blicken.

Rietfontain

Rietfontain gehört ebenfalls zu Etoshas besten Wasserlöchern. In der Nähe ist ein Mopanewald der einen schönen Hintergrund bildet. Zum Wasserloch kommen viele Wildtiere, darunter Elefanten, Löwen, Zebras, Gnus und Oryx Antilopen. Wenn du Vögel beobachten möchtest, eignet sich Rietfontain ebenfalls, da oft verschiedene Raubvögel anwesend sind.

Tsumcor

Während der Regenzeit ist das Wasserloch Tsumcor, welches im nordöstlichen Teil vom Etosha liegt eine gute Anlaufstelle, um Elefanten zu entdecken. Die grauen Riesen scheinen während der Regenzeit in den nördlichen Teil vom Park zu wandern. Wir bekamen diesen Tipp auf unserer Reise während der Regenzeit und siehe da, wir hatten dort tatsächlich Glück.

Kennst du schon unseren Wildtier-Reiseführer für Namibia? Im Reiseführer findest du eine Etosha-Karte, damit du während der Trockenzeit garantiert zu den besten Wasserlöchern im Nationalpark findest.   

Etosha Nationalpark Karte

Der Etosha ist ein hervorragendes Ziel für Selbstfahrer, da es sehr einfach ist im Park zu navigieren. Es gibt im Park Wegweiser, die dir den Weg zu den Camps und Wasserlöchern anzeigen. Auch wenn nicht mehr alle Wegweiser gut zu lesen sind und der Nationalpark sehr groß ist, wirst du dich mit den folgenden Tipps gut zurecht finden.

Die Karten von Google Maps eignen sich beispielsweise sehr gut, um durch den Park zu fahren. Am besten lädst du dir vor der Reise Google Maps Offline-Karten herunter. Dann kannst du die Karten auch ohne Internet nutzen.

Wenn du gerne eine digitale Karte vom Etosha Nationalpark hättest, dann kannst du dir hier eine Etosha Nationalpark Karte für ca. 3 EUR kaufen. Auf der Karte sind ebenfalls die Wege und Wasserlöcher in Park eingezeichnet. 

Wenn du im Etosha unterwegs bist, dann kannst du dir in einem der Camps auch eine Etosha Nationalpark Karte kaufen. Auf der Karte sind neben den Wegen auch die Wasserlöcher eingezeichnet.

Wenn du während der Trockenzeit unterwegs bist, solltest du wissen, dass einige Wasserlöcher austrocknen. In unserem Namibia Reiseführer findest du ebenfalls eine Etosha-Karte mit allen Wasserlöchern. Das Besondere: Die Wasserlöcher, welche auch noch zur Trockenzeit Wasser führen, haben wir gekennzeichnet. So findest du garantiert zu den besten Wasserlöchern und kannst als Selbstfahrer atemberaubende Safaris erleben.

Etosha Nationalpark Game Drive

Es ist ein richtig aufregendes Erlebnis, im Etosha Nationalpark einen Game Drive zu unternehmen. Besonders wenn du auf eigene Faust unterwegs bist ist die Spannung besonders groß, weil du nie weißt was du als nächstes entdecken wirst. Und das Gefühl, wenn du ein Tier selbst entdeckst ist einfach mega!

Besonders zur Regenzeit können wir dir empfehlen, im Park herum zu fahren und möglichst viele verschiedene Wege abzufahren. So erhöhst du die Chance, Tiere auf deiner eignen Safari im Etosha zu entdecken. Denn in der Regenzeit sind die Tiere nicht so sehr auf die Wasserlöcher angewiesen wie während der Trockenzeit. 

In den Camps im Etosha liegen außerdem Bücher aus, in denen jeder seine Beobachtungen aufschreiben kann. Dort kannst du also Tipps bekommen, wo sich Tiere aufgehalten haben. Du musst dann nur noch selbst entscheiden, ob es sich lohnt diesem Tipp nachzugehen und es an dem jeweiligen Ort selbst zu probieren. 

Im Etosha kannst du auch an geführten Game Drives teilnehmen. Auch nächtliche Game Drives werden von den Rangern im Park durchgeführt. Der Preis pro Person beträgt 650 bis 750 NAD, was umgerechnet ca. 37 bis 43 EUR sind. 

Etosha Nationalpark Unterkünfte

Es gibt insgesamt sechs Unterkünfte im Park. Diese sind: Dolomite, Olifantsrus, Okaukuejo, Halali, Namutoni und Onkoshi. 

Da die Anzahl der Unterkünfte im Etosha Nationalpark begrenzt sind, empfehlen wir dir unbedingt deinen Aufenthalt frühzeitig zu buchen. Besonders wenn du während der Hauptsaison (Juli bis Oktober) unterwegs bist. Aber auch während der Nebensaison können die Unterkünfte schnell ausgebucht sein. Am besten reservierst du deine Unterkunft ca. 6 bis 12 Monate im Voraus. 

Alle Etosha Nationalpark Unterkünfte werden von dem Unternehmen Namibia Wildlife Resorts (NWR) verwaltet. Das Unternehmen ist privat, auch wenn das Ministerium für Umwelt und Tourismus alle Anteile hält. Entsprechend werden alle Unterkünfte im Etosha, sowohl Lodges als auch Campsites über NWR vermietet.

Camping in Etosha 

In Namibia ist Camping eine tolle Möglichkeit das Land zu entdecken. So ist es auch im Etosha. Denn vier der Etosha Unterkünfte haben auch Campsites. Die staatlichen Campingplätze im Park sind zwar eher zweckmäßig ausgestattet, aber sie haben den Vorteil, dass die Tiere direkt um einen herum sind. Die Campsites sind übrigens alle eingezäunt, so dass keine größeren Tiere ins Camp gelangen können.

Die Etosha Campsites sind: Olifantsrus, Okaukuejo, Halali und Namutoni. Im Folgenden stellen wir dir die Campsites etwas genauer vor.

Etosha Campsites

Das Okaukuejo Camp besticht durch sein wirklich tolles, eingezäuntes Wasserloch. Abends kannst du dort auf den Bänken mit einem Sundowner sitzen, während Elefanten, Nashörner und Giraffen zum Trinken kommen.

Im Okaukuejo Camp gibt es einen kleinen Shop, in dem du dich vor allem mit Fleisch, Dosen und Wasser eindecken kann. Stell dir den Shop ähnlich einer Tankstelle vor, in dem es die wesentlichsten Dinge gibt. Es gibt außerdem ein Restaurant, Pool, Waschhaus und eine Tankstelle im Camp.

Das Halali Camp liegt zentral im Nationalpark gelegen. Die Etosha Campingplätze sind insgesamt etwas in die Jahre gekommen. Das Halali Camp ist ein sehr gutes Beispiel dafür. Teilweise fehlen Wasserhähne und die Toiletten sind vereinzelt kaputt bzw. nicht mehr ganz vollständig. Für uns reicht es, aber wer etwas mehr „Komfort“ sucht, sollte wohl hier nur eine Nacht für die Durchreise einplanen.

Das Wasserloch ist hingegen urig angelegt. Bänke stehen überdacht vor einem etwas eingewachsenen Wasserloch, welches abends beleuchtet ist. Im Halali Camp gibt es außerdem ein Restaurant, Pool, Waschhaus und eine Tankstelle.

Das Namutoni Camp ist für einen staatlichen Campingplatz recht gut gepflegt. Ein kleiner Supermarkt auf dem Platz hält einiges bereit, was man so im Alltag benötigt. Darunter Wasser, Konserven und manchmal auch Brot. Jegliche Softdrinks und Bier gibt es auch. Auf dieser Etosha Campsite gibt es viele Bäume und Sitzgelegenheiten. Es gibt außerdem ein Restaurant, Pool, Waschhaus und eine Tankstelle.

Olifantsrus bietet ausschließlich Campingplätze und ist das neueste der vier Camps. Hier gibt es neben einem Kiosk und Waschhaus auch ein Wasserloch mit einer Beobachtungsplattform. Das Olifantsrus Camp liegt im westlichen Teil von Etosha. Dieser Teil des Parks wurde erst 2014 für alle Besucher geöffnet.

Reservierung einer Etosha Campsite

Eine Etosha Campsite kannst du über die Website des Namibia Wildlife Resorts buchen. Wir sind beim Buchen unserer Campsite zuerst auf der vermeintlich offiziellen Homepage des Etosha Nationalparks gelandet. Die Website bietet einen Buchungsservice für Camping in Etosha an. Das war auch nicht weiter schlimm, nur hatten wir damals das Pech, dass unsere Wunschcamps dort nicht mehr verfügbar waren. Uns wurden lediglich fünf Nächte in Halali angeboten. Als wir entdeckten, dass es sich gar nicht um die staatliche Buchungsseite handelte, haben wir über NWR alle unsere Wunschcamps erfolgreich reservieren können. Schaue also genau hin, wo du buchst. Die Reservierungsseite von NWR haben wir unten verlinkt.

Hier kannst Du die einzelnen Campsites direkt über NWR buchen:

Kosten für Camping in Etosha

Die Campsites kosten je nach Saison unterschiedlich viel. Für den Zeitraum Juli bis Oktober kostet Camping in Etosha 416 NAD (ca. 24 EUR) und zwischen November bis Juni 356 NAD (ca. 21 EUR).

Etosha Nationalpark Lodge

Im Etosha Nationalpark gibt es Lodges die verschiedene Arten von Unterkünften bieten. Es gibt luxuriöse Zelte und einfache Chalets. Insgesamt gibt es fünf Camps im Park. Diese sind: Dolomite, Okaukuejo, Halali, Namutoni und Onkoshi.

Das Dolomite Camp liegt im westlichen Teil von Etosha und ist ein luxuriöses Zeltcamp. Das Camp ist als einziges nicht eingezäunt, weshalb Wildtiere durch das Camp streifen können. Du brauchst trotzdem keine Sorge haben, denn durch eine persönliche Begleitperson wird für deinen Schutz gesorgt. Mehr über das Dolomite Camp erfährst du hier.

Das Okaukuejo Camp hat ein tolles Wasserloch, welches oft von Nashörnern und Elefanten besucht wird. In Okaukuejo gibt es Chalets, die einen direkten Blick auf das Wasserloch bieten. Im Camp gibt es außerdem einen Shop, Restaurant, Pool und eine Tankstelle. Mehr kannst du hier erfahren.

Auch das Halali Camp bietet Chalets in verschiedenen Größen. Das Camp ist außerdem mit einem Shop, Restaurant, Pool und einer Tankstelle ausgestattet. Zum Halali Camp gehört auch ein schön gelegenes Wasserloch zu dem in der Nacht manchmal scheue Tiere wie Leoparden kommen. Mehr über die Unterkünfte im Halali Camp erfährst du hier.

Das Namutoni Camp liegt im östlichen Teil vom Etosha und in der Nähe der Fisher’s Pan. Im Camp gibt es verschiedene Unterkünfte aus Chalets und Doppelzimmern. Im Camp findest du außerdem ein Wasserloch mit einem aus Feet überdachten Sitzbereich. Außerdem gibt es einen Shop, zwei Restaurants, Pool und eine Tankstelle. Über das Namutoni Camp kannst du hier mehr erfahren.

Das Onkoshi Camp ist eine Unterkunft im östlichen Teil von Etosha und ein luxuriöses Camp, welches auf Holzpfählen gebaut ist. Das Camp hat zwar kein Wasserloch, dafür liegt es direkt an der Etosha-Pfanne. Mit dem eigenen Fahrzeug hat man keinen Zugang zu der Unterkunft. Als Gast wird man aus Namutoni abgeholt und zum Onkoshi Camp gebracht. Wenn du gerne auf eigene Faust unterwegs bist, ist dieses Camp also nur bedingt geeignet, da du nur an geführten Safaris teilnehmen kannst. Hier kannst du mehr über die Unterkunft im Etosha erfahren.

Unterkünfte außerhalb vom Etosha Nationalpark

Wenn du eine Unterkunft außerhalb der Parkgrenze vom Etosha Nationalpark suchst, dann kannst du hier fündig werden.

Lodges außerhalb vom Etosha

Campsites außerhalb vom Etosha

Weshalb du innerhalb vom Nationalpark übernachten solltest

Wenn du den Etosha Nationalpark besuchst, dann empfehlen wir dir unbedingt in einem der Camps zu übernachten. Auch wenn manche Camps eher einfach sind, lohnt es sich innerhalb des Parks zu übernachten. Denn wenn du innerhalb von Etosha übernachtest, kannst du die Wartezeit am Parkeingang einsparen. Besonders wenn du früh morgens auf Safari möchtest, kannst du so wertvolle Zeit einsparen. 

Ein weiterer Vorteil eine Unterkunft im Etosha Nationalpark zu wählen, sind die Wasserlöcher der Camps. Die Wasserlöcher in den Camps sind beleuchtet und du kannst jederzeit dorthin gehen. So bekommst du mit Glück auch seltene oder scheue Tiere zu Gesicht.

Etosha Nationalpark Malaria

Namibia ist ein Land in dem es Malaria gibt. Das Risiko einer Infektion ist jedoch regional und saisonal sehr unterschiedlich. Da es im Etosha Nationalpark Malaria gibt, solltest du dich vor einer Reise auf jeden Fall von einem Arzt beraten lassen.

Das Risiko an Malaria zu erkranken, ist in der Trockenzeit von Juni bis Oktober geringer als zur Regenzeit. Mehr Informationen und unsere Erfahrungen zum Thema Namibia und Malaria Prophylaxe erfährst du hier. 

Etosha Nationalpark Eintritt & Öffnungszeiten

Alle Tore öffnen bei Sonnenaufgang und schließen bei Sonnenuntergang. Während der Öffnungszeiten kannst du entspannt passieren. Bei der Einfahrt registriert du dich und erhältst ein Formular, mit dem du den Eintritt im nächstgelegenen Camp im Park bezahlst.

Der Etosha Nationalpark Eintritt beträgt:

  • Erwachsene: 80 NAD pro Tag
  • Kinder unter 16 Jahren sind frei 
  • Fahrzeug: 10 NAD 

Übrigens stehen die genauen Öffnungszeiten vom Etosha Nationalpark auch an den Toren der Camps, so siehst du sie wenn du auf Safari fährst.

Die Eingangstore vom Park

Der Etosha Nationalpark hat vier Eingangstore durch die du in den Park gelangen kannst. Hier bekommst du einen Überblick:

Anderson Gate: liegt im Süden, Zugang über die C38, das dichteste Camp ist Okaukuejo

Von Lindequist Gate: liegt im Osten, über die C38 Zugang zur B1, dichtestes Camp ist Namutoni

Galton Gate: liegt im südwestlichen Teil des Parks,

King Nehale Lya Mpingana Gate: liegt im nördlichen Teil des Parks  

Wie viele Tage im Etosha Nationalpark?

Eine Sache wird es im Etosha Nationalpark bestimmt nicht: Langweilig. Auf Safari zu sein ist unheimlich spannend, da du nie weißt welches Tier du als nächstes entdeckst. Umso länger du im Etosha bleibst, desto höher sind die Chancen auf besondere Tiersichtungen.

Wir empfehlen dir, mindestens zwei Nächte im Etosha Nationalpark einzuplanen. Es ist außerdem ratsam, deinen Aufenthalt auf die verschiedenen Camps aufzuteilen. So hast du die Möglichkeit verschiedene Regionen ausgiebig zu erkunden.

Wenn du das erste mal eine Safari planst, dann behalte im Hinterkopf, dass viele Menschen nach ihrer ersten Safari sagen: „Ach, wäre ich mal länger geblieben!“

Etosha Nationalpark Erfahrungen

Wir lieben es Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Insgesamt würden wir dir empfehlen, genug Zeit einzuplanen und mit dem eigenen Auto durch den Etosha Nationalpark zu reisen. Die Autos machen natürlich erst einmal Geräusche und verschrecken viele Tiere. Besonders Giraffen scheinen sich sehr unwohl zu fühlen, wenn ein Auto zu nahe kommt. Wenn Du jedoch ein wenig Zeit einplanst, dann kannst Du auch einfach mal stehen bleiben, den Motor ausschalten und warten, bis die Natur sich wieder beruhigt hat. Dann wirst Du dich wundern, was in 5 bis 10 Minuten plötzlich für ein Betrieb um dich herum ist. Die Tiere scheinen einen nicht mehr wahrzunehmen und verhalten sich ganz natürlich. Für uns ist das immer wieder ein ganz besonderer Moment!

Aber denk dran: Man gewöhnt sich relativ schnell an die ganzen Tiere und sollte dennoch nicht übermütig werden. Das Aussteigen ist zu Recht verboten. Einige Tiere sind ideale Jäger, perfekt in der Umgebung getarnt und sind manchmal erst zu erkennen, wenn sie direkt neben einem sind. So ist es auch uns passiert. Während wir links im Baum einen Adler entdeckten und beobachteten, bemerkten wir erst nach rund 15 Minuten, dass rechts neben uns im Gebüsch ein Rudel Löwen liegt. Und wir behaupten, dass wir durch unsere Reisen verhältnismäßig gut erprobt sind, Tiere zu entdecken. Pack dir also genug Proviant ein, geh noch einmal auf Toilette und genieße diese tolle Natur!

Wenn du mehr über unsere Etosha Nationalpark Erfahrungen wissen willst, schau dir doch gerne unsere Reiseberichte an. Du erfährst wie es war Wildlife am Wasserloch im Okaukuejo Camp zu beobachten, im Halali Camp einen Game Drive zu machen und wie im Namutoni Camp Wäschediebe und eine Schlange den Platz auf Trab gehalten haben.

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